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 2. Umzug
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Hier lauerten sie hinter der Tür, hinter Büschen und auf Mauern - Katzen

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Wieder ein neues Zuhause, wieder fremde Menschen. Aber die Umgebung war viel schöner. Es gab Wald und Wiese nicht weit vom Haus. Nur die im Haus lebenden Katzen mochten Frauchen und mich nicht; was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte. Die ersten Wochen war ich tagsüber allein zu Haus und wartete geduldig, meist schlafend, bis Frauchen kam  um mit mir spazieren zu gehen. Wir gingen immer wieder neue Wege und es gab soviel Aufregendes für mich zu entdecken. Im Wald huschten Rehe und Füchse über den Weg. Überall waren kleine Bäche und ich legte mit mit Freuden (selten aber zur Freude meines Frauchens) hinein. Allerdings darf das Wasser nicht zu tief sein, denn Schwimmen mag ich überhaupt nicht. Wie andere Artgenossen sich in die Teiche stürzen, um Stöckchen aus dem Wasser zu holen, dass unversehens wieder ins Wasser flog, konnte ich nie so richtig verstehen. Heute, wo mir ein Hinterbeinchen fehlt, hat sich dieses Thema für mich sowieso erledigt. Die langweiligen, einsamen Tage sollten bald ein Ende haben. Frauchen durfte mich wieder mit ins Büro nehmen. da habe ich nun mein Plätzchen und fühle mich so richtig wohl. Ab und zu kommen mal ein paar Kinder oder völlig fremde Leute und ich verteidige mein Revier und mein Frauchen, wie sich das gehört. Meistens wird dann heftig geschimpft, denn die Kinder darf ich eigentlich nicht anbellen. Aber wenn man so vor sich hin döst und dann plötzlich die Tür aufgeht, was soll man da machen. So langsam gewöhnte ich mich auch an den neuen Tagesablauf, die täglichen Autofahrten, die lange Spaziergänge am Wochenende. Gerade dann kam die nächste Neuigkeit, wie sollte es auch anders sein.

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