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Die meiste Zeit war ich mit Frauchen allein. Tagsüber lag ich unter ihrem Schreibtisch und lernte viele fremde Leute kennen, die mich schon bald sehr mochten. Der Fußmarsch zu Frauchens Arbeitsstelle war weit und ich sollte immer brav neben ihr hergehen. Angst machten mir die Dinge und Geräusche, die ich nicht kannte, große LKWs zum Beispiel, Bahnübergänge und vorbeirauschende Züge. Eine kleine Wohnung im ersten Stock mitten in der Stadt sollte jetzt mein neues Zuhause sein. Nur mit Mühe gelang es mir, die vielen steilen Stufen zu erklimmen. Es gab keinen Garten, keine Wiesen, kein Wald! Nur am Wochenende durfte ich mal ohne Leine laufen. Das war toll! Wir gingen dann dorthin, wo es große Felder gab, tausend neue Gerüche und viele andere Hunde. Dieses neue Leben war ganz anders, als ich es bisher kannte. Doch auch daran gewöhnte ich mich relativ schnell. Ich wusste ja nicht, dass ich mich kurz darauf schon wieder umstellen müsste. Bereits nach einem Jahr fing alles von vorn an! |