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Der erste Tierarzt hat Frauchen gar nicht gefallen. Er war so “unsensibel”. Seine langjährige Praxis hat ihn wohl hart gemacht. Er hat zwar seine Arbeit ordentlich erledigt, aber nie ein nettes Wort für mich. Danach probierten wir mal eine Tierärztin im Nachbarort aus. Diese war zwar sehr nett, betrieb ihre Praxis aber nur als Nebenberuf und dementsprechend lange mussten wir immer warten. Trotzdem wurde ich von ihr behandelt, bis zur negativen Erfahrung bei meiner Kastration. Frauchen horchte sich mal wieder nach einem anderen Tierarzt um. Auf Empfehlung einer Kollegin fanden wir einen ganz netten, der sich richtig Mühe mit mir gab. Nach der ersten Schnippelei an meinem Bein hat er mich sogar zu Hause besucht. An ihn hatte ich mich gewöhnt und das Zittern im Wartezimmer wurde auch weniger. Leider kam, wie schon berichtet, der Umzug dazwischen und die alte Heimat ist nun ziemlich weit weg. |
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Was macht man, wenn man neu in einer Gegend ist und keine Lust hat, wieder etliche Tierärzte zu testen? Man vertraut wieder auf Empfehlungen. So bin ich nun zu einer ganz lieben Tierärztin gekommen. Bei ihr gibt es sogar Leckerchen, wenn man sich anständig benimmt. Nun konnte ich inzwischen einige Erfahrungen mit Tierärzten sammeln und bin mit der jetzigen Wahl ganz zufrieden. Die Begeisterung für den Praxisbesuch hält sich trotzdem in Grenzen, aber einmal im Jahr muss es eben sein. Da gibt es dann den gewohnten Pieks, Frauchen nennt das “Hunde-TÜV” - sogar eine Plakette baumelt an meinem Halsband. |
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